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21

Dienstag, 11. April 2017, 10:18

Moin,

ich möchte hier auf den Post #17 von @Thailandfan1957 eingehen.

Zitat:
"Mein Problem ist, dass ich erst nach den drei Monaten (Jan. bis März 2018) endgültig entscheiden werde, ob der längerfristige Aufenthalt in KL zu meinem neuen Leben wird."
Zitat Ende

Das würde ich wirklich als Chance sehen und keinesfalls als Problem. Deine Vorgehensweise ist m.E. ein optimal gestalteter Entscheidungsfindungsprozess, der bis zu einer fundierten Entscheidung ohne größere finanzielle Risiken für Dich bleiben wird. Wesentlich schlauer jedenfalls, als die Hoppla-Jetzt-Komm-Ich-Methode, wo Menschen ohne Geld und ohne englische oder thailändische Sprach- und Landeskenntnisse, jedoch mit einem veritablen Südsee-Trauma im Kleinhirn, einfach mal nach Thailand ziehen.

Für die drei Monate rate ich zum Mieten eines Kleinwagens, und zwar ein Modell, dass Du auch ggf. gekauft haben würdest. Dafür würde ich es auch bei dem Internationalen Führerschein belassen und mich um die Beschaffung eines thailändischen Führerscheines erst kümmern, wenn die Entscheidung feststeht, ob Du hier langfristig bleiben willst oder nicht. Die Geldbeschaffung ist inzwischen bis zur Erschöpfung kommuniziert worden, ist aber auch irrelevant für die o.g. drei Monate. Ich empfehle, das benötigte Geld in Landeswährung aus dem Automaten zu ziehen und bei den größeren Beträgen (z.B. Automiete) mit der Kreditkarte zu zahlen. Das Mitbringen von Bargeld ist unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vermutlich nicht günstiger.

Ich hoffe, dass Ihr die für Euch richtige Entscheidung treffen werdet. Solltet Ihr Euch pro KL entscheiden, würde es mich jedenfalls sehr freuen. Die Einrichtung eines Bankkontos wäre dann schon sinnvoll und auch nicht weiter kompliziert, gleiches gilt für den Erwerb eines Fahrzeuges zum Eigentum...

Beste Grüße aus'm Dschungel,
DIDI & ONE

:bestwishes:







22

Dienstag, 11. April 2017, 10:23

Hallo,


@Khao Lak forever:
Besten Dank für die Unterstützung, genau das war mein Ansinnen im Post #4.


Beste Grüße aus Khao Lak,
DIDI & ONE


:n030:

Beiträge: 19

Wohnort: München

Beruf: Versicherungsfachwirt

23

Freitag, 5. Mai 2017, 08:21

Hallo Didi,
ich habe heute den Erfahrungsaustausch mit einem Spezialisten über gesetzliche und private Krankenversicherung sowie Auslandskrankenversicherung für Longstayer. Falls Dir noch Fragen dazu einfallen, lass es mich wissen (das gilt übrigens auch für alle anderen Interessierten...).
@ Dirk und Angelika
Neue Lage? Noch ...... (?) Tage....
Bin euch richtig neidisch..
Viele Grüße aus dem verregneten und nur 11 Grad "warmen" München
Gerhard

24

Freitag, 5. Mai 2017, 11:39

Moin Gerhard,
moin @all,

herzlichen Dank für Deinen Einsatz, Gerhard!

Die Thematik ist recht komplex und mit dem Steuerrecht verknüpft. Derzeit kämpfe ich mit den Begriffsdefinitionen für
"gewöhnlicher Aufenthalt" und "Wohnsitz" (AO §§ 8+9).

Die Gesetzestexte sind leicht im Internet zu finden, aber sehr allgemein gehalten. Ich brauche die Kommentare zu den Gesetzestexten, die aber nicht frei erhältlich sind. Ich bekomme die Kommentare jedoch über befreundete Juristen.

Hilfreich wäre für mich die Meinung des Experten, ob eine Auslandskrankenversicherung meine olle gemietete Ferien-Hütte als Wohnsitz im Ausland betrachtet. Hiervon wäre nämlich abhängig, ob ich durch die Auslandskrankenversicherung überhaupt in Thailand versichert bin. Denn in den AVB steht, dass die Versicherung nicht in Deutschland, den USA und Kanada, sowie in Ländern greift, in denen ich einen Wohnsitz inne habe....

Wir sind gerade auf dem Weg nach Deutschland, daher bin ich heute etwas kurz in meinen Ausführungen. Ich muss doch zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein zurück an die Küste und zwei Kreuzchen machen.....

Beste Grüße aus dem Airport HKT,
DIDI & ONE


:musik15: :smilie_op_006:



Beiträge: 67

Wohnort: Sendenhorst-Albersloh (Kreis Warendorf)

25

Freitag, 5. Mai 2017, 17:47

Nabend,
@ Gerhard - Noch 21 Tage bis der Flieger geht :zorro: Das warten hat endlich ein Ende. :thumbsup:
Aber neidisch must Du nicht sein. Auch ihr zählt doch bestimmt schon die Tage. :D

@ Didi - Wir sehen uns in good old Germany wenn wir aus KL zurück sind. :smilie_op_006:


Zum Thema Führerschein halte ich mich geschlossen. Da habe ich absolut keine Ahnung von. Aber irgendwann werde ich mich mal damit beschäftigen.

spicy

Fortgeschrittener

Beiträge: 511

Wohnort: Nähe Speyer und Thung Kamin

26

Sonntag, 7. Mai 2017, 15:41

Gewöhnlicher Aufenthalt

Vorausschicken möchte ich, dass die Auslandskrankenversicherungen keine einheitlichen Vorgaben machen.

Persönlich hatte ich eine Versicherung, die darauf bestand, dass ich nach einem Auslandsaufenthalt 183 Tage in Deutschland verbrachte, bevor ich erneut eine AKV bei ihr abschließen konnte. Das wurde dort unter dem Begriff gewöhnlicher Aufenthalt verstanden. Meine Argumente und Quellenangaben wurden in dem Dialog mit dem Versicherer nicht anerkannt.

Tatsächlich ist es aber so, dass die 183 Tage nicht das alleine entscheidende Kriterium sind. Es gab da einen Fall, bei dem Herr Boris Becker sich länger als 183 Tage im Ausland aufhielt und die Steuerbehörde trotzdem Deutschland als den gewöhnlichen Aufenthalt ansah, er natürlich hier Steuern zu zahlen hätte.

Zu dem Thema gibt es auch eine Europäische Rechtsprechung.

Textauszug aus § 30 Abs.3 S. 2 SGB I und § 9 Abgabenordnung (AO)
Aus der Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Aufenthalt

Auszüge ...
Legaldefinitionen des gewöhnlichen Aufenthaltes sind nur in § 30 Abs. 3 S. 2 SGB I und § 9 Abgabenordnung (AO) enthalten. Gemeinsam heißt es: „Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt.“ Ergänzt wird dies in der Abgabenordnung durch: „Als gewöhnlicher Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes ist stets und von Beginn an ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer anzusehen; kurzfristige Unterbrechungen bleiben unberücksichtigt. Satz 2 gilt nicht, wenn der Aufenthalt ausschließlich zu Besuchs-, Erholungs-, Kur- oder ähnlichen privaten Zwecken genommen wird und nicht länger als ein Jahr dauert.“
...
Gewöhnlicher Aufenthalt ist hiernach an dem Ort gegeben, an dem der Betroffene sich tatsächlich, und zwar nicht nur vorübergehend (z.B. besuchsweise), sondern für eine gewisse Dauer aufhält. Der Ort muss der Lebensmittelpunkt sein, der Ort also, zu dem die stärkeren beruflichen, familiären und sozialen Bindungen bestehen als zu jedem anderen Ort
...
Eine bestimmte Frist für das Kriterium der Dauer gibt es nicht.
.… Ende der Auszüge

Das alles ficht aber die eine oder andere Versicherung nicht an. Sie haben ihre AGBs und die gelten für den, der sich versichern möchte. Es lohnt sich also, die jeweilige AGB aufmerksam zu lesen, um im Problemfall nicht mit leeren Händen dazustehen.
Manche sagen einfach nur lapidar, dass man in Deutschland dauerhaft einen Wohnsitz angemeldet haben muss.

Hoffentlich hat das geholfen, etwas Durchblick zu gewinnen. Alle Fälle lassen sich wahrscheinlich nicht abdecken.

Grüße,
spicy
Allen einen tollen Urlaub!

27

Samstag, 13. Mai 2017, 15:12

Hallo spicy,
hallo @all,


ich melde mich erst jetzt wieder zu Wort, nachdem wir uns nach einem langen Trip endlich in D wieder "einsortiert" haben. Der Jetlag ist bekämpft und wir haben mit allen Nachbarn und der Familie einen Begrüßungs-Schluck getrunken, ganz so, wie es hier an der Küste üblich ist. Es kehrt jetzt wieder so etwas wie Normalität ein.


Die Ausführungen von @spicy kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich selbst gehöre zu der Spezies, die auch das Kleingedruckte liest, und auch das Durcharbeiten der Allgemeinen Bedingungen und Gesetzestexte nicht scheuen. Derzeit geht es um den Begriff des "Wohnsitzes", der mir Kopfzerbrechen macht.


Meine Auslandskrankenversicherung möchte mich in keinem Land versichern, in dem ich einen Wohnsitz inne habe. Daher die Frage, ob meine olle Holzhütte in TH ein Wohnsitz ist oder nicht. Sollte ich mich mit der Begleichung einer Lappalie an meine Versicherung wenden, wird es keine Diskussion gehen, bei einer Operation im fünfstelligen Eurobereich aber sicherlich. Ich werde mich also an die Versicherung wenden, und die Rechtslage vorab mit der Versicherung klären.


Sobald ich Neuigkeiten habe, werde ich berichten....


Beste Grüße von der Ostsee-Küste,
DIDI & ONE




Beiträge: 19

Wohnort: München

Beruf: Versicherungsfachwirt

28

Freitag, 19. Mai 2017, 12:57

Die HanseMerkur bietet Auslandskrankenversicherungen bis zu 5 Jahren. Voraussetzung ist ein Wohnsitz in Deutschland. Lt. HanseMerkur sind Personen in dieser Zeit so lange versichert, wie aus den Lebensumständen nicht zu schließen ist, dass jemand auf Dauer angelegt im Ausland bleiben möchte (z.B. Heirat, Geschäftsgründung, etc.). Nach 5 Jahren kann man einen Antrag auf Verlängerung stellen, dem muss der Versicherer aber nicht zustimmen.
Alternativen für Personen, die langfristig in Thailand bleiben möchten, bietet die APRIL International.
Fragen dazu beantworte ich gerne über PN.
Ich hoffe, ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen
Viele Grüße aus München
Gerhard

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